Eine starke Familie aus fünf Brauereien



Zusammenhalt macht stark


Das Stammhaus dieser kleinen, aber feinen Unternehmensgruppe ist die Familienbrauerei "Hochstiftliches Brauhaus Fulda". Mittlerweile gehören 5 Regionalbrauereien zu diesem Brauereienverbund:

Lauterbacher Burgbrauerei
Auerhahn Bräu Schlitz
Hochstiftliches Brauhaus Fulda
Hochstiftliches Brauhaus Bayern (Will Bräu)
Brauerei Salch


Das Hochstiftliche Brauhaus Fulda firmiert zwar in der Rechtsform einer GmbH, es ist aber in ausschließlichem Familienbesitz - also eine echte Familienbrauerei - und wird auch von dieser geleitet. Geschäftsführender Gesellschafter ist der Kaufmann Bernd Klesper. Dessen Großvater Ludwig Klesper heiratete bereits vor der Jahrhundertwende durch die Eheschließung mit einer Tochter Anton Kramers, des damaligen Brauereibesitzers, in das Brauhaus ein. Mittlerweile sind auch die Kinder Bernd Klespers, sein Sohn Ulrich und seine beiden Töchter Ruth und Julia, im Unternehmen tätig und sichern somit die Nachfolge des Familienunternehmens.

In der Unternehmensgruppe ist das Hochstiftliche Brauhaus Bayern, Motten, die größte Brauerei. Zusammengefaßt verkauft die Unternehmensgruppe jährlich ca. 250.000 Hektoliter Getränke.




Ulrich, Ruth, Bernd Klesper und Julia Klesper-Malangre (v.l.)


Hochstiftliches Brauhaus Fulda


Dessen Ursprünge liegen in der Gaststätte "Felsenkeller" in der Leipziger Strasse in Fulda, wo sich bis heute die Braustätte befindet. Durch Fusion mit der traditionsreichen Brauerei Löschenrod entstand 1906 die Unionbrauerei Fulda. Aufgrund weitsichtiger Unternehmenspolitik war es 1987 möglich, die Will-Bräu, den Mitkonkurrenten aus Motten, zu übernehmen. Knapp zehn Jahre später kaufte das Hochstiftliche Brauhaus Fulda - so nennt man sich seit Dezember 1993 - die Brauerei Salch in Hammelburg. Und seit dem 1. Juli 1997 gehören auch die Burgbrauerei Lauterbach und die Auerhahn-Bräu in Schlitz dazu.

Link zum Hochstiftlichen Brauhaus Fulda


Hochstiftliches Brauhaus in Bayern


Zu den großen Besitztümern der Fuldaer Fürstbischöfe zählte auch die "Hochstiftliche Fuldische Amtsbrauerei" in Motten. Im Jahr 1791 kaufte Johann Georg Will die Brauerei aus dem Besitz des Fuldaer Hochstifts. Im Jahr 1987 wurde das heutige "Hochstiftliche Brauhaus zu Bayern, Motten" von dem "Hochstiftlichen Brauhaus Fulda" übernommen - eine ideale Verbindung fuldisch-bayerischer Brautradition.

Das Hochstiftliche Brauhaus zu Bayern, die ehemalige Privatbrauerei Will, ist im idyllisch gelegenen Döllau Tal beheimatet. Die großräumig angelegte und hochmodern ausgestattete Brauerei braut schon seit mehr als 200 Jahren bayerische Biere der Spitzenqualität.  
Dies erklärt auch, warum das "Original Bayerisch Will-Bräu Weizen" - sowohl das Hefe-, Kristall- als auch das Dunkle-Weizen - in Nordfranken die beliebteste Sorte ist. Mittlerweile wird das Weizensortiment durch ein "alkoholfreies Will-Bräu Weizen" ergänzt.
Außerdem ist das Hochstiftliche Brauhaus zu Bayern der größte Malzbierproduzent Bayerns: mit "Original Bayerisch Malz" kommt geschmacklich so schnell kein anderes Produkt mit. Doch das Hauptprodukt ist nach wie vor das Pils: "Will Pils deLuxe" und "Will Pilsener".

Link zum Hochstiftlichen Brauhaus in Bayern


Brauerei Salch


Im schönen Saaletal - zu Füßen des Schlosses Saaleck - erbaute Johann Salch im Jahre 1887 in Hammelburg seine Brauerei. Über drei Generationen befand sich die Brauerei im Familienbesitz. Da leider keine Nachfolger vorhanden waren, wurde sie im Jahre 1997 an die Privatbrauerei "Hochstiftliches Brauhaus Fulda" verkauft.